Radeln für die Energiewende – über 100 Radler in Niederaußem

Am letzten Sonntag sind über 100 Fahrradfahrer nach Niederaußem gefahren, um ihrem Protest gegen den von RWE geplanten Kraftwerkneubau BoAplus Ausdruck zu verleihen.
Start der Tour war der Kölner Hauptbahnhof, wo die Greenpeacer aus Aachen, Bonn, Düsseldorf, Köln, Niederrhein und Dortmund mit großem Banner, Musik und jeder Menge Fahrradwimpeln mit dem Motto „Radeln für die Energiewende“ auf die Mitfahrer gewartet haben.

Begleitet von einer Polizeieskorte fuhren dann um kurz nach 11 Uhr die ersten 40 Radler vom Kölner Hauptbahnhof über den Neumarkt nach Ehrenfeld, wo die Gruppe den ersten Zuwachs bekam.
In Pulheim und Stommeln gab es bei längeren Pausen genug Gelegenheit sich zu erfrischen und hinzugekommene Radler mit Fahrradwimpeln und Windrädern zu versorgen. In Pulheim hat Greenpeace auf die Gesundheitsgefahren durch die Braunkohleverstromung und die Greenpeace-Studie „Tod aus dem Schlot“ aufmerksam gemacht, in Stommeln hat die Bürgerinitiative „Leben ohne Braunkohle“ von ihrer Arbeit vor Ort erzählt.
In Rommerskirchen wuchs die Gruppe dann noch einmal an, bevor nach weiteren wenigen Kilometern der Lkw-Parkplatz vor dem Braunkohlekraftwerk BoA1 in Niederaußem erreicht wurde und die Strecke von gut 25 km geschafft war. Nach einem großen Abschlussfoto, bei dem alle Mitradler gut in Szene gesetzt wurden – sowohl stehend als auch fahrend – konnte sich auf mitgebrachten Decken gestärkt werden, während die Greenpeacer von ihrer Kampagne, den Gefahren der Braunkohle und der Verquickungen von Politik und Kohlewirtschaft berichtet haben. Gegen 16 Uhr wurde die Veranstaltung dann offiziell beendet.
Die Organisatoren der Tour sind mit dem Verlauf der Tour sehr zufrieden und bedanken sich bei allen Mitradlern für ihr Engagement.

Über Alex

Alex

Webmaster der Website von Greenpeace Köln und Mitglied des Teams für Öffentlichkeitsarbeit. Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit von Greenpeace Köln im Internet.