Nachhaltige Fischerei & weniger Müll

Am 28.Februar machte die Kölner Greenpeace Gruppe auf die Umweltprobleme der EU Fischereipolitik aufmerksam. Grund sind die Subventionen der letzten Jahre, welche den Einsatz immer größerer Schiffe genannt Hochseetrawler förderten. Diese bis zu 150m langen Industrieschiffe bleiben bis zu sechs Wochen auf See und können an einem einzigen Tag mehr fischen als 50 kleine Fischerboote während eines ganzen Jahres. Das diese Mengen nichts mit nachhaltiger Fischerei zu tun hat, kann man sich vorstellen. Um diese riesigen Schiffe jedoch profitabel betreiben zu können werden immer öfter entfernte Fischgründe jenseits der EU aufgesucht (z.b. Westafrika). Das bringt negative Konsequenzen für die dortige Bevölkerung mit sich, welche auf den Fisch als Nahrungs- und Einkommensquelle angewiesen sind. Aus diesen Gründen haben wir Protestpostkarten an Landwirtschaftsminister Christian Schmidt unterschreiben lassen und Passanten mit dem neuen Einkaufsratgeber Fisch ausgestattet. Der Einkaufratgeber informiert Konsumenten darüber welche Fische überhaupt noch gekauft werden sollten, da ca.90% der Speisefischarten überfischt sind. Aktuell werden dem Meer nämlich mehr Meerestiere entnommen oder als Beifang getötet als im gleichen Zeitraum durch natürliche Fortpflanzung nachwachsen können.

Nebenbei machten wir noch auf die Verschmutzung der Meere, insbesondere durch langlebigen Plastikmüll, aufmerksam. Dazu hatten wir unser symbolisches Fischernetz nicht nur mit ausgeschnittenen Papierfischen sondern auch mit Müll dekoriert. Die Folgen des Mülls werden auf diesen zwei Bildern (Quelle: Greenpeace Nachrichten) sichtbar.

Plastic consequences

MITMACH-AKTION

EU-Fischerei auf dem Prüfstand

Fabrikschiffe auf Beutezug

Fischratgeber 2014 mit Rezepten

Müllkippe Meer

Christoph Brade

 

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