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„Wir fordern durch kreative Proteste vor den Läden internationaler Mode- und Sportmarken wie z.B. Zara und Adidas die giftfreie Produktion unserer Kleidung.“

Über 70 Prozent von Chinas Gewässer sind verschmutzt. In neuen Berichten deckt Greenpeace auf, wie internationale Textilhersteller Flüsse mit gefährlichen Chemikalien belasten. In die Umwelt freigesetzte Textilchemikalien stellen eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar. Das ist nicht nur von lokaler Bedeutung! Es handelt sich um ein globales Problem und erfordert eine weltweite Lösung.

Im Rahmen der internationalen Detox-Kampagne fordert Greenpeace Sport- und Modemarken auf, Schadstoffe durch ungefährliche Substanzen zu ersetzen. Vor den Filialen großer Modehersteller wie Zara und Levi’s hat auch die Kölner Greenpeacegruppe mit kreativen Protesten auf die Verwendung von krebserregenden und fortpflanzungsschädigenden Chemikalien in den Produkten dieser Firmen aufmerksam gemacht und sie aufgefordert, auf gefährliche Chemikalien zu verzichten. Mit Erfolg – Zara und Levi’s haben sich nur wenige Tage nach den Protesten dem Druck durch Greenpeace und der Verbraucher gebeugt. Sie zählen zu insgesamt 14 Firmen, die ihre Produktion bis spätestens 2020 entgiften wollen.

Seit Greenpeace im Jahr 2011 die Detox-Kampagne gestartet hat, verpflichteten sich bis dato folgende Firmen, auf gefährliche Chemikalien in der Herstellung ihrer Produkte bis 2020 zu verzichten:

  • Puma
  • Nike
  • Adidas
  • H&M
  • C&A
  • Marks&Spencer
  • Li-Ning
  • Zara
  • Levi’s
  • Mango
  • Benetton
  • Esprit
  • G-Star Raw
  • Victoria’s Secret

Mehr Informationen zur Detox-Kampagne findest du hier.