Plastikwelt

Die Verseuchung unserer Umwelt mit Plastik in all seinen Erscheinungsformen ist eine Ewigkeitslast für die nächsten Jahrhunderte – vielleicht auch Jahrtausende. Gibt es doch bis heute nur Schätzungen zur Abbauzeit – jedoch keine gesicherten Erkenntnisse. Während man an Land den Unrat einsammeln kann, verbleibt die Plastiklast in den Ozeanen und findet inzwischen den Weg über die Nahrungskette zu uns zurück.

Plastik-InfostandMit einem Infostand zu dieser Problematik informierten ehrenamtliche Mitglieder von Greenpeace Köln an der Rheinfront der Altstadt interessierte Passanten. Bis zu 80% der Plastikmenge in den Meeren wird von Land eingetragen – also auch über den Rhein. Eine Plastiksammelaktion im Uferbereich auf der Deutzer Seite erbrachte im letzten Jahr eine Menge von 90kg in zweistündiger Sammelaktion. Eine geplante Wiederholung verhinderte vorerst der gestiegene Rheinpegel. Der Strom putzte den Uferbereich und wird die Plastiklast wohl in die Nordsee verfrachtet haben. Nachschub für die Strandreinigung an der Küste. Allerdings erfolgt die Reinigung überwiegend nur im Gästebereich der betroffenen Kommunen. Gesammelt wird nur Schwemmgut entsprechender Größe. Plastikteile im Millimeterbereich bis hin zu nicht sichtbaren Teilen aus Kosmetikprodukten verbleiben im Wasser und an der Küste. Mittlerweise ein globales Problem von Küste zu Küste, von der Arktis zur Antarktis und sogar auf dem Boden der Tiefsee.

Weitere Infos zum Thema:

https://www.greenpeace.de/meeresschutz
https://www.greenpeace.de/themen/gruppen/plastik-das-fuenfte-element
https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/plastikmull/ungeschminkt
http://blog.greenpeace.de/artikel/so-vermeidest-du-plastik-in-kosmetik

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