Mit dem Fahrrad über die Autobahn

Klima schützen – Verkehrswende einleiten

Die Verkehrspolitik der Bundesregierung beschleunigt den Klimawandel und schadet unserer Gesundheit und der Umwelt. Heute ist der Verkehr der einzige Bereich, in dem der Ausstoß an Treibhausgasen weiter steigt, statt zurückzugehen. Der Grund dafür sind immer mehr und immer größere Autos mit Verbrennungsmotoren. Die in Paris vereinbarten Klimaschutzziele lassen sich nur mit einer grundlegenden Verkehrswende erreichen. Und wir müssen grundsätzlich unsere Abhängigkeit vom eigenen Auto deutlich reduzieren und klimafreundlichen Alternativen stärken: Schienenverkehr, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr!

Warum wir nach Bonn fahren

Im November empfängt Deutschland die Staaten der Welt in Bonn, um die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens voranzubringen. Die Bundesregierung wird dort nur glaubhaft auftreten können, wenn sie beweist, dass neben dem Ende der Kohleverstromung auch der Verkehr einen ernsthaften Beitrag zum Klimaschutz leisten wird. Dazu fordern wir, neben der Energiewende jetzt auch die Verkehrswende einzuleiten. Die Bundesregierung muss ein klares Datum für den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor setzen; statt Autobahnen weiter auszubauen, muss sie in das Schienennetz investieren, in unseren Städten den ÖPNV ausbauen und sicheres Radfahren ermöglichen.

Und deshalb fordern wir:

Mit einer Fahrraddemonstration über die Autobahn* wollen wir gegen die Zerstörung des Klimas durch den zunehmenden Verkehr auf den Straßen und die fatale Verkehrspolitik der Regierungen demonstrieren. Wir fahren gerade deshalb über die Autobahn, um ein deutliches Zeichen für eine geänderte und nachhaltige Mobilitätskultur zu setzen. Wir setzen uns für lebenswerte Innenstädte durch eine drastische Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs ein. Wir fordern einen sofortigen Stopp aller Pläne für zusätzliche Bundesstraßen und Autobahnen und wollen ein klares Zeichen setzen: Für eine klimaverträgliche Verkehrswende – jetzt!

Unsere Fahrraddemonstration schließt sich der Abschlusskundgebung der Demonstration »Klima schützen – Kohle stoppen« in Bonn an. Dies ist der Auftakt einer ganzen Reihe von Protestaktionen zur Weltklimakonferenz.

Veranstalter*innen: ADFC e.V., Agora Köln, Attac Köln, Bonn im Wandel, Initiative Buirer für Buir, BUNDjugend NRW, camp for [future], Greenpeace Aachen, Greenpeace Düsseldorf, Greenpeace Köln, KASIMIR – DeinLastenrad (wielebenwir), Menschenrechtsprojekt des Allerweltshaus, RADKOMM, Themengruppe Mobilität der Agora, VCD Bonn/Rhein-Sieg/Ahr  (Stand: 19.10.2017)

Weitere Infos gibt in unserer Facebook-Veranstaltung und auf www.klima-kohle-demo.de/fahrrad-demo

Und hier könnt ihr unseren Flyer downloaden !

* Wir haben die Fahrrad-Demo am 4.11. von Köln nach Bonn bei der Polizei angemeldet, diese wurde genehmigt. Für die gewünschte Route über die Autobahn erhielten wir jedoch einen Ablehnungsbescheid. Vor dem Verwaltungsgericht Köln soll diesbezüglich eine Klärung herbeigeführt werden. Die Fahrrad-Demo findet in jedem Fall statt, bestenfalls über die Autobahn, sonst über die Landstraße. Auf jeden Fall fahren wir in Bonn direkt zur Abschluss-Kundgebung an der Genscherallee (alter Name der Straße: Walter-Flex-Straße).

geplante Treffpunkt in Köln sind:
9:00 Uhr Hbf Köln
9:30 Uhr Rudolfplatz
10:30 Uhr „Kölner Verteilerkreis“ (Bonnerstr./Militärring)
Abfahrt der Demo pünktlich um 11 Uhr

Ziel der Fahrraddemo ist die große Abschlusskundgebung der Klima-Kohle-Demo um 14:45 Uhr in der Genscherallee (Haltestelle „Bonn UN-Campus“) in Bonn.

Länge der Fahrraddemo: ca. 30 km
Reisegeschwindigkeit: ca. 12 km/h
reine Fahrzeit: ca. 2,5 Stunden

Bitte kommt in Roter Kleidung, denn wir wollen die Rote Linie aufzeigen: „Bis hier hin und nicht weiter! Für echten Klimaschutz durch Kohleausstieg und einer Mobilität frei von Diesel und Benzin!

Das nächste Vorbereitungstreffen findet am 26.10. um 19 Uhr voraussichtlich im Kölner Greenpeace-Büro statt.

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