Lidl profitiert von Billigfleisch

Greenpeace Aktivisten demonstrierten vor Kölner Lidl-Filiale für eine bessere Tierhaltung

Mit einem bundesweiten Aktionstag protestierten am Samstag, 13.05.2017 Greenpeace Ehrenamtliche vor Lidl gegen schlechte Bedingungen von Schweinen in der Massentierhaltung. Unter dem Motto „Iss gut jetzt“ und mit gefaketen „Lidl-Billig-Flyern“ machten die Kölner Umweltschützer auf die Missstände in der Massentierhaltung und ihre Folgen aufmerksam. Sie forderten auch transparente Produktkennzeichnung, bessere Bedingungen und damit bessere Qualität von Schweinefleisch. Mit einem großen Fotobanner und mehreren A1-Schildern, teils in Strohballen gesteckt, präsentierten sie die Slogans „Lidl lässt Schweine leiden“ und „Lidl hat die Wahl: billig oder gesund“

Protest fuer besseres Fleisch vor Lidl in KoelnDas Publikum war dem Thema gegenüber aufgeschlossen und unterstützte die Greenpeace-Forderungen mit ihrer Unterschrift auf den Protestkarten an Lidl. Mit nahezu 170 Karten wurde das hölzerne Glücksschwein gefüttert, die Karten werden an die Lidl-Zentrale geschickt.

Das ehrenamtliche Team beendete nach 4 Stunden ihre zweite erfolgreiche Aktion – hatten sie doch schon vor einigen Wochen eine ähnlich große Anzahl von Verbrauchern aufgeklärt und zum Mitmachen überzeugt.

Das Problem der Massentierhaltung ist vielfältig. Es betrifft nicht nur die Tiere selber, sondern auch durch das hohe nitrat- und ammoniakhaltige Gülleaufkommen die Böden und die Luft. Darüber hinaus trägt die intensive Landwirtschaft und Viehzucht mit hohem Treibhausgas-Ausstoß wie CO2, Methan- und Lachgas sehr zum Klimawandel bei.

Protest fuer besseres Fleisch vor Lidl in KoelnEine Reduzierung der Fleischproduktion mit verbesserten Haltungsbedingungen und Einschränkung des Fleischkonsums  ist die logische Konsequenz für eine allgemeine Verbesserung der Tiere, Menschen und Umwelt – kurz zur Wahrung der Natur.

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